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Verbraucher-Tipps


Sich gesünder ernähren - das wollen inzwischen viele Menschen. Doch die Fragen fangen oft schon beim Einkauf an: Welche Label und Kennzeichen bürgen für Qualität? Und welche Nahrungsmittel enthalten die Stoffe, die der Körper braucht? Die Lebensmittel-Expertinnen Dr. Cornelia Voß und Andrea Muno-Lindenau halten Sie auf dem Laufenden:

 

 


Gute Pflanze - schlechte Pflanze
von Dr. Cornelia Voß / bfr-Pressemitteilung

Eine Ernährung mit einem hohen Anteil pflanzlicher Lebensmittel gilt als gesund und wird von vielen Ernährungsfachleuten befürwortet. Allerdings enthalten einige Pflanzen, die zu Lebensmitteln verarbeitet werden, von Natur aus auch problematische Substanzen, die der Gesundheit schaden können. Ein bekanntes Beispiel ist Cumarin, ein Stoff, der in bestimmten Zimtarten vorkommt. Cumarin ist in hohen Dosen leberschädigend und darf in Lebensmitteln nur begrenzt enthalten sein. Doch nicht immer liegen genügend Daten für eine Risikobewertung auf wissenschaftlicher Basis vor. Wie die Risiken solcher Stoffe bewertet werden sollen, war zentrales Thema des 4. BfR-Forums Verbraucherschutz, das am 3. und 4. Juli 2007 unter Beteiligung verschiedener Interessengruppen im Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) stattfand. "Wir müssen zunächst die pflanzlichen Stoffe identifizieren, die aufgrund ihrer chemischen Struktur potentiell gesundheitsschädlich sein können. Außerdem muss ermittelt werden, in welchen Mengen der Verbraucher mit diesen Stoffen in Kontakt kommt, um das gesundheitliche Risiko abzuschätzen", sagte der Präsident des Bundesinstituts für Risikobewertung, Professor Dr. Dr. Andreas Hensel. "Die Wirkung dieser Pflanzeninhaltsstoffe im Organismus sollte mit modernen molekularbiologischen Methoden aufgeklärt werden". Das BfR empfiehlt, zunächst die Stoffe zu bewerten, die in Aromen oder in Nahrungsergänzungsmitteln in isolierter und konzentrierter Form eingesetzt werden sollen.

Hormonähnliche Wirkung

Ein typisches Beispiel für solche Pflanzeninhaltsstoffe sind Isoflavone. Sie werden auch als Phytoöstrogene bezeichnet, weil sie in ihrer chemischen Struktur dem Hormon Östrogen ähneln. Diese natürlichen Inhaltsstoffe der Sojabohne und des Rotklees weisen eine hormonähnliche Wirkung auf und werden Frauen daher bei Beschwerden in den Wechseljahren zur Symptomlinderung angepriesen. Als Vorteil gegenüber der klassischen Hormonsubstitution mit Arzneimitteln wird häufig behauptet, dass Isoflavonpräparate, weil sie natürlichen Ursprungs sind, keine Nebenwirkungen hätten. In toxikologischen Untersuchungen zeigte sich allerdings, dass Isoflavone, wenn sie in isolierter oder angereicherter Form und hoher Dosierung gegeben werden, die Funktion der Schilddrüse beeinträchtigen und das Brustdrüsengewebe verändern können. Es ist nicht auszuschließen, dass dieser östrogenähnliche Effekt auch die Entwicklung von Brustkrebs fördert. Da Frauen nach den Wechseljahren ohnehin ein erhöhtes Brustkrebsrisiko haben, ist die Einnahme von Nahrungsergänzungsmitteln mit einem hohen Gehalt an Isoflavonen für diese Verbrauchergruppe nicht ohne Risiko.

Sonnenbrandähnliche Symptome

Doch nicht nur in isolierter Form können pflanzliche Stoffe in Lebensmitteln unangenehme Überraschungen bereithalten. Sellerie, Pastinaken oder Petersilie enthalten zum Beispiel Furocumarine. Diese hitzestabilen Stoffe wirken phototoxisch. Bereits mit einer großen Mahlzeit von gekochtem Sellerie (ca. 450 Gramm) können so viel Furocumarine in den Körper gelangen, dass eine normal empfindliche Haut schon nach kurzzeitiger Sonnenbestrahlung mit sonnenbrandähnlichen Symptomen reagiert, die sehr lange anhalten können.

Vor dem Hintergrund, dass natürliche Inhaltsstoffe von Pflanzen zunehmend auch in isolierter Form oder als konzentrierter Extrakt als Lebensmittel verwendet werden, ist es nötig, ihre toxische Wirkungen systematisch zu erfassen, sie gesundheitlich zu bewerten und wo nötig auch zu regulieren. Dabei sind aus der Sicht des vorsorgenden Verbraucherschutzes bei den natürlichen Inhaltsstoffen von Pflanzen die gleichen Kriterien anzulegen wie bei der Prüfung synthetischer Zusätze. Im Vordergrund stehen Dosis-Wirkungsbeziehungen, Aufnahmemengen sowie die Erfahrungen am Menschen. Zu erforschen sind die Wirkung der Stoffe und die ihrer Stoffwechselprodukte.

Die Ermittlung der Aufnahmemengen ist in vielen Fällen schwierig, weil oftmals zu wenige Daten über den tatsächlichen Verzehr von Lebensmitteln vorliegen, die den problematischen pflanzlichen Stoff enthalten. Außerdem schwanken die Gehalte solcher natürlichen Inhaltsstoffe vielfach erheblich, wie das Beispiel der Isoflavone zeigt.
Durch die Risikobewertung sollen sowohl die empfindlichsten Verbrauchergruppen als auch Vielverzehrer sicher vor gesundheitlichen Beeinträchtigungen geschützt werden. Lebensmittel müssen grundsätzlich gesundheitlich unbedenklich sein. Deshalb findet eine Risiko-Nutzen-Abwägung, bei der positive und negative Effekte verschiedener Inhaltsstoffe eines Lebensmittels gegeneinander aufgerechnet werden, im Rahmen der Risikobewertung nicht statt.

Kommunikation der Risiken wichtig

Sekundäre Pflanzenstoffe können auch zu Vergiftungen bei Tieren führen. Für den Schutz des Verbrauchers muss der Übergang (Carry Over) der toxikologisch relevanten Stoffe in das Lebensmittel tierischer Herkunft ermittelt werden. Von Interesse für die Tierernährung ist auch die mögliche positive oder negative Wirkung von Pflanzeninhaltsstoffen auf die Leistung der Nutztiere.
Neben der Risikobewertung hält das BfR auch die Kommunikation der Risiken pflanzlicher Inhaltsstoffe für sehr wichtig. Der Verbraucher soll objektiv und sachlich richtig, in klaren Aussagen, über mögliche Risiken informiert werden, damit er sein Verzehrsverhalten nach seinem individuellen Risiko und seinem Sicherheitsbedürfnis ausrichten kann.
http://www.bfr.bund.de/ vom 16.07.2007

Abwechslungsreiche Ernährung ist am besten

Bis die Forschung neue Erkenntnisse präsentieren kann, hält man am besten mit einer abwechslungsreichen Ernährung das Risiko, größere Mengen unerwünschter Substanzen aufzunehmen, gering.Bei den bislang bekannt "verdächtigen" Substanzen, wie z.B. Cumarin im Zimt besonders auf die Verzehrsmengen dieser Lebensmittel bzw. Gewürze achten.
Neben den Verzehrsmengen spielt auch die Zubereitung eine Rolle: Rohe Bohnen enthalten giftige blausäurehaltige Verbindungen und grüne Kartoffeln das toxische Solanin. Da der Mensch im Laufe seiner Entwicklungsgeschichte gelernt hat, mit diesen Giftstoffen umzugehen, werden grüne Bohnen nur gekocht gegessen und grüne Kartoffeln aussortiert oder grüne Stellen herausgeschnitten.

>> mehr zu Sekundären Pflanzenstoffen: bitte hier klicken!

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Essen und Trinken oder Spazieren gehen gegen den Winterblues
von Dr. Cornelia Voß

Die Blätter fallen, die Tage werden kürzer. Für viele Menschen beginnt jetzt der Winterblues. Zu den Symptomen gehören Müdigkeit, erhöhter Schlafbedarf, fehlender Antrieb, häufige Stimmungswechsel, Konzentrationsprobleme und der Heißhunger nach Süßem. Und Zucker wirkt hier tatsächlich günstig, denn er hilft den Lichtmangel, Hauptursache des Herbstblues auszugleichen. Licht regt über den Sehnerv die Ausschüttung bestimmter Hormone und Botenstoffe an, wie Serotonin, Noradrenalin und Dopamin. Fehlt uns Licht, arbeitet auch die Glücksstoff-Produktion im Gehirn nicht. In der Dunkelheit wird statt dessen verstärkt der Serotonin-Gegenspieler Melatonin produziert, ein Stoff, der den Schlaf mitsteuert. Er sorgt für dafür, dass man sich müde und schlapp fühlt.

Zucker setzt die Serotoninbildung in Gang und sorgt so für bessere Laune. Da kann man sich ruhig mal ein Stück Kuchen oder etwas Schokolade am Nachmittag genehmigen. Wer Kalorien einsparen will, sollte auf einen Spaziergang, am besten in der Mittagspause, nicht verzichten. Eine Viertelstunde im Tageslicht und an der frischen Luft bringt das Verhältnis zwischen Serotonin und Melatonin - und damit auch unseren Gemütszustand - wieder ins Gleichgewicht. Und selbst bei bedecktem Himmel erreicht uns draußen mehr Licht als in hell erleuchteten Räumen. Und nicht zuletzt trägt auch die Bewegung zur Verbesserung der Laune bei.

Am Abend hilft ein Gläschen Wein die Stimmung zu halten, denn das Enzym, das das Serotonin abbaut, wird durch Alkohol gehemmt.Dabei sollte man bei den Stimmungsaufhellern nicht gleich übertreiben, denn Fettpölsterchen und Katerstimmung ziehen schließlich wieder runter.

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10 Tipps und Tricks für eine gesunde Ernährung Ihres Kindes
von Andrea Muno-Lindenau

„Sorgen Sie mit einer vollwertigen Kost für die Gesundheit Ihres Kindes! Geben Sie Ihrem Kind viel Obst und Gemüse, Vollkorngetreide, wenig Fett und keinen Zucker." Eltern wissen, wie schwer dieses Credo durchzuhalten ist, denn Kinder essen gerne süß und fett. Gemüse gehört oft nicht zu den Lieblingsspeisen.
Mit ein paar kleinen Tricks und klaren Regeln können Sie es dennoch schaffen, Ihrem Kind Spaß und Genuss an gesundem Essen zu vermitteln.

  • In unserer schnelllebigen Zeit sind regelmäßige, mit der Familie eingenommene Mahlzeiten in schöner Atmosphäre für Kinder sehr wichtig – mindestens einmal am Tag.
  • Leiten Sie Ihre Kinder positiv zu Tischmanieren an. Klare Regeln werden besser akzeptiert, wenn sie auch mal durchbrochen werden dürfen. Genehmigen Sie ihren Kindern ab und zu einen „Schweinchentag“, an dem sie sich nicht benehmen müssen.
  • Zwingen Sie Ihr Kind nicht, den Teller leer zu essen. Um Essstörungen vorzubeugen, ist es wichtig, dass Kinder ihr eigenes Maß finden.
  • Auf dem Frühstückstisch müssen Honig, Marmelade und Schokoladencreme nicht fehlen. Geht es in die Schule oder in den Kindergarten, sind herzhafte Brotaufstriche zu bevorzugen.
  • Kinder essen Vollkornbrot, allerdings wesentlich lieber, wenn es fein geschrotet und saftig ist. Brötchen und Toast sind kein Tabu, sollten aber die schöne Ausnahme z.B. am Wochenende sein.
  • Weißmehlspeisen wie Pfannkuchen, Pizza und Kuchen können Sie mit etwas frisch geschrotetem Getreide aufwerten. Pfannkuchen bspw. schmecken sogar angenehm nussig, wenn Sie dem Auszugsmehl ein Drittel gemahlenen Quinoa beigeben.
  • Welches Kind mag schon gerne Kohl? Gekochte Gemüsesorten können, meist sehr zur Freude der Jüngsten, durch Rohkost wie Tomaten, Gurken und Möhren ersetzt werden. Sie gehen so sogar einen besonders gesunden Kompromiss ein. Frisches Obst und Gemüse sollte es drei bis vier mal am Tag zu den Mahlzeiten oder dazwischen geben. Besonders lecker finden Kinder dazu einen kleinen Dipp aus Quark oder Öl/Zitrone.
  • Der Hunger auf etwas Süßes kommt bei Kindern fast jeden Tag. Verschieben Sie das Naschen auf den Nachmittag und reichen Sie Ihren Kindern vor den Keksen erst einmal leckeres Obst. Kinder freuen sich, wenn sie kleine Stücke mit dem Zahnstocher picken können. Nicht selten sind sie mit so einer nett hergerichteten und abwechslungsreichen Zwischenmahlzeit  schon zufrieden.
  • Selbstgemachtes und selbst Ausgewähltes schmeckt besser! Lassen Sie Kinder mit kochen. Wenn die Aufgaben klar verteilt sind, werden die Nerven geschont. Kinder können etwa eigenständig den Gurkensalat zubereiten oder die Sahne schlagen. 
  • Führen Sie einen Wunschtag ein, an dem die Kinder mal bestimmen dürfen, was es zu essen gibt und genießen Sie es gemeinsam mit Spaß und Freude!

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Warum sind Produkte aus dem biologischen Landbau empfehlenswert?
von Andrea Muno-Lindenau

Im ökologischen Landbau werden durch geschlossene Betriebskreisläufe nicht nur Ressourcen wie Boden, Wasser und Luft geschont, sondern auch die Gesundheit von Pflanze, Tier und Mensch gefördert.

Beim biologischen Ackerbau sorgen eine vielseitige Fruchtfolge schonende Bodenbearbeitung und natürliche Düngung für einen gesunden Boden und gesunde Pflanzen.

  • Der Einsatz von  gesundheitsschädigenden chemisch-synthetischen Pflanzenschutzmitteln (Pestiziden) ist verboten. Vielmehr genießt der vorbeugende Pflanzenschutz oberste Priorität. Durch die Auswahl robuster Sorten, durch Fruchtfolgen (wechselnde und sich ergänzende Kulturen, durch ein harmonisches Verhältnis von Nützlingen und Schädlingen sowie von Kulturpflanze und Beikraut gedeihen gesunde und rückstandsfreie Pflanzen.
    · Auf mineralische Düngung wird verzichtet. Stattdessen werden Kompost, Stallmist, Mischsaaten und Gründüngung eingesetzt. Der Boden bleibt so nachhaltig fruchtbar und die Kulturpflanzen bringen einen guten Ertrag.  Durch diese angemessene Nährstoffzufuhr enthält Biogemüse weniger Nitrat und Wasser, dafür aber oft mehr Inhaltsstoffe wie Vitamine.
  • Im Biolandbau stehen „Gesundheit, Vitalität und Widerstandskraft der Tiere als gleichrangige Ziele neben der Leistungsfähigkeit“. Tiere werden auf Biobetrieben als Mitgeschöpfe betrachtet und entsprechend gehalten und gefüttert.
    Den Tieren, meist auch hier robuste Rassen, wird ein artgerechtes Verhalten (Bewegung, Ruhe-, Nahrungsaufnahme und Fortpflanzung) ermöglicht. Sie haben ganzjährig Auslauf und damit Zugang zu frischer Luft, zu frischem Wasser, zu Wind, Schatten, Licht und stärken so auf natürliche Weise ihr Immunsystem.
  • Der Einsatz von Hormonen und Antibiotika zur Leistungssteigerung und Krankheitsprophylaxe ist nicht erlaubt. Der häufige Einsatz von Antibiotika kann zu Resistenzen und damit zur Unwirksamkeit des Medikamentes (auch beim Menschen) führen. Sind die Tiere erkrankt, werden sie vorzugsweise mit homöopathischen Mitteln behandelt.
  • Gefüttert werden die Tiere mit einem möglichst hohen Anteil an hofeigenem Futter. Sie erhalten ausgewogenes, gehaltvolles Futter und wenig Kraftnahrung. Langsames Wachstum führt zu besserer Fleisch- und Milchqualität. Gentechnisch verändertes Futter ist verboten.
  • Die Tiere werden vor der Schlachtung möglichst kurz transportiert. So kann Ihnen viel Stress erspart werden. Auch das ist wesentlich für die Fleischqualität. Das Fleisch gestresster Tiere ist blass, weich und wässrig, schmeckt also fade und schrumpft in der Pfanne. Qualitativ gutes Fleisch ist dunkel, fest und trocken, daher besser zu verarbeiten und sehr schmackhaft.

Auch die Verarbeitung von Biolebensmitteln unterliegt strengen Regeln. Die Lebensmittel sollen so naturbelassen wie möglich sein und schonend verarbeitet werden.

  • Auf Schönungsmittel wie Nitritpökelsalz zum Rotfärben von Wurst, Konservierungsmittel, Geschmacksverstärker, künstliche Farbstoffe, naturidentische Aromen, gentechnisch veränderte oder bestrahlte Zutaten muss verzichtet werden. Bei Biolebensmitteln im Vergleich zu Konventionellen sind nur ein Zehntel der Zusatzstoffe und Verarbeitungshilfsstoffe erlaubt.
  • Ökologisch arbeitende Bäcker und Metzger verwenden keine industrielle, einheitlich schmeckende Fertigmischungen.
  • Bei Bio-Lebensmitteln besteht eine Volldeklarationspflicht. Gerade für Allergiker ist es wichtig, genau zu wissen, welche Zutaten verarbeitet worden sind.

Der Preis muss kein Argument sein!

Haushalte, die hauptsächlich Bioprodukte einkaufen, geben statistisch nicht wesentlich mehr Geld für die Ernährung aus, da sie bewusster kaufen. Sie entscheiden sich oft für weniger verarbeitete, d.h. günstigere Produkte, kaufen ausgesuchte Mengen und haben so meist weniger Verderb. Sie konsumieren in der Regel etwas weniger Fleisch und Genussmittel.

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Haben Sie eigentlich schon gentechnisch veränderte Lebensmittel gegessen?
von Andrea Muno-Lindenau

Seit dem 18. April 2004 müssen Lebensmittel, in denen so genannte gentechnisch veränderte Organismen (GVO) enthalten sind, EU-weit gekennzeichnet werden. Die Frage, ob gentechnisch veränderte Lebensmittel Allergien auslösen oder anderweitig gesundheitsschädlich sind, kann nicht abschließend beantwortet werden und führt so bei vielen Verbrauchern zu wachsender Unsicherheit. Die neue Verordnung bietet Kunden jedoch die Möglichkeit, sich zu entscheiden, ob sie die möglichen Risiken der Gentechnik tragen wollen oder sich bewusst dagegen entscheiden.

Denn kennzeichnungspflichtig sind alle Lebensmittel, die gentechnisch veränderte Produkte sind oder daraus hergestellt wurden, unabhängig davon, ob diese im Endprodukt nachweisbar sind. Hersteller und Verarbeiter sind so verpflichtet, die gesamte Warenkette transparent zu gestalten und zu dokumentieren.

Kennzeichnungspflicht gilt auch für Restaurants und Kantinen

Diese Vorschrift gilt für lose und verpackte Produkte aber auch für Speisen in Restaurants und Kantinen. Klar und deutlich lesbar müssen Lebens- und Futtermittel auf dem Etikett, der Auslage oder auf der Speisekarte mit der Aufschrift „gentechnisch verändert“ oder „aus einem gentechnisch verändertem Stoff hergestellt“ gekennzeichnet werden.

Doch es gibt auch hier Ausnahmen: Nicht gekennzeichnet werden müssen Produkte wie Fleisch, Eier und Käse von Tieren, die mit genmanipulierten Futtermitteln gefüttert wurden. Auch Enzyme und Zusatzstoffe (z.B. Vitamine), die mit Hilfe von gentechnisch veränderten Organismen hergestellt wurden, müssen nicht ausgewiesen werden. Ausgeschlossen sind weiterhin nicht beabsichtigte Beimischungen, die im Endprodukt allerdings 0,9 Prozent nicht übersteigen dürfen. Letztere sind zum Beispiel durch die mögliche Übertragbarkeit von GVOs auf Pflanzen benachbarter Felder nicht ganz auszuschließen.

Sicher gehen mit Deklaration "Ohne Gentechnik"

Für Verbraucher, die ihrer Sache ganz sicher sein wollen und für Anbieter, die ohne Gentechnik auskommen möchten, hält der Gesetzgeber die positive Deklaration „ohne Gentechnik“ bereit. Diese Aufschrift verdienen nur Lebensmittel, die nachweisbar auf allen Verarbeitungsstufen ohne gentechnisch veränderte (Roh-)Stoffe hergestellt wurden. D.h. auch Tiere dürfen nicht mit Futtermitteln gefüttert werden, die gentechnisch veränderte Organismen enthalten. Diese Vorraussetzungen erfüllen beispielsweise Nahrungsmittel, die das „Bio-Siegel“ tragen, weil Gentechnik im Biolandbau grundsätzlich verboten ist. Da auch hier Verunreinigungen nicht völlig auszuschließen sind, sind zufällige Beimischungen im Endprodukt bis zu 0,5 Prozent erlaubt. In deutschen Anbauverbänden ist dieser Schwellenwert noch niedriger.

Bewusst Lebensmittel mit wenigen Verarbeitungsstufen wählen

Zur Zeit können sich Verbraucher zudem durch eine bewusste Lebensmittelauswahl schützen. Bislang werden in Europa gentechnisch veränderte Produkte nur zu Forschungszwecken angebaut. Europäische unverarbeitete Ware kann also noch unbedenklich gekauft werden. Weltweit sind vor allen Dingen Soja und Mais genmanipuliert. Diese werden zu Futtermitteln verarbeitet oder aber zur Herstellung von Lecithin, Glucosesirup und versteckten Zusatzstoffen genutzt und in den europäischen Markt importiert. Je weniger also ein Nahrungsmittel verarbeitet ist, desto sicherer können Verbraucher vor genmanipulierten Zutaten sein. 

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Ist „Bio“ drin, wenn „Bio“ drauf steht?
von Andrea Muno-Lindenau

Waren Sie auch schon einkaufen, gewillt, nun endlich Ihren guten Vorsätzen zu folgen und Bio-Produkte zu kaufen? Sind Sie auch schon unverrichteter Dinge nach Hause gegangen, weil Sie nicht genau erkennen konnten, wo wirklich „Bio“ drin ist?
Seit der EU-Öko-Verordnung von 1993 können Kunden sicher sein, dass die Auslobungen „Bio“,  „Öko“ oder „k.b.A.“ („kontrolliert biologischer Anbau“) halten, was sie versprechen. Diese Produkte müssen den Mindeststandard einer ökologischen Erzeugung EU-weit einhalten. Der Mindeststandard ist gesetzlich geregelt und wird von staatlich anerkannten Kontrollstellen überprüft. Nur Betriebe, die ihre Produkte in entsprechender Qualität erzeugt oder weiterverarbeitet haben, erhalten eine Code-Nummer, die immer folgende Bestandteile enthält:  DE-00X-Öko-Kontrollstelle.

Strengere Vorgaben

Darüber hinaus gibt es deutsche Anbauverbände, die noch höhere Ansprüche an die Erzeugung landwirtschaftlicher Produkte stellen. So gelten striktere Regeln in der Tierhaltung und Fütterung, in der Pflanzendüngung und in der Verarbeitung der Produkte. Hier sind beispielsweise weitaus weniger Zusatzstoffe in den Lebensmitteln erlaubt. Teilumstellungen von einzelnen Flächen oder Betriebszweigen sind verboten.
Die einzelnen Verbände regeln ihre Anforderungen in Richtlinien, deren Einhaltung wiederum von staatlich anerkannten Kontrollstellen überprüft wird. Landwirtschaftliche Betriebe, Verarbeitungsbetriebe wie Mühlen und Handelsunternehmen wie Bäckereien erhalten das Gütesiegel und die Code-Nummer nur, wenn erforderliche Nachweise lückenlos erbracht sind. Die größten Verbände mit ihren folgenden Logos sind „Bioland“ und „Demeter“, es folgen u.a. „Naturland“, „Anog“, „Biokreis“ und „ECO VIN“.

Wo man was kaufen kann

Werden Bioprodukte nach der EU-Bioverordnung mittlerweile in vielen Supermärkten angeboten, finden Sie Ökoprodukte deutscher Anbauverbände hauptsächlich in Naturkostläden.
Der Lebensmittelhandel führt des weiteren auch eigene Bio-Handelsmarken wie „Naturkind“ oder „Füllhorn“. Unter diesen Labels können alle Bioprodukte vermarktet werden, die mindestens dem EU-Standard entsprechen,  sie können also auch von deutschen Anbauverbänden stammen. Für den Verbraucher ist entscheidend, dass auch diese Produkte staatlich kontrolliert sind und o.g. Code-Nummer haben.

Alle anderen Begriffe wie integrierter, kontrollierter oder naturnaher Anbau, Boden-, Freiland- oder artgerechte Haltung , mit denen die gesunde Kauflust gesteigert werden soll, haben mit Bioprodukten nichts zu tun.

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Weniger Kalorien mit Tomaten
von Dr. Cornelia Voß

Tomaten stehen bei vielen Konsumenten hoch im Kurs. Doch nicht nur durch den Geschmack wissen Tomaten zu punkten: Sie enthalten wenige Kalorien und viele gesundheitfördernde Stoffe, wie Vitamine (B1, B2 und C), Vitaminvorstufen, Mineralien und sekundäre Pflanzenstoffe. Ätherische Öle und organische Säuren sorgen für den typischen Geschmack. Würde man den täglichen Energiebedarf allein mit Tomaten decken wollen, müßte man 10 kg essen. Das sind umgerechnet ca. 200 mittelgroße Tomaten, die zusammen 50 Gramm organische Säuren enthalten, davon 44 Gramm Zitronensäure. Zum Glück ist dies nur ein Rechenexempel zur Veranschaulichung der geringen Energiedichte von Tomaten bzw. Gemüse allgemein, denn bei dieser Menge  streikt auch der beste Magen.
Neben dem Rohverzehr dienen die Früchte der Gewinnung von Tomatenmark, püreeartigem Saft und daraus hergestellten Produkten, wie Tomatenketchup, Soßen und Säften.

Name stammt aus Mexiko

Bereits die Indianer Mexikos und Perus kultivierten die roten aromatischen Beeren. Ihr mexikanischer Name „tumatle“ ist zur heutigen Bezeichnung geworden. Die Fruchtknoten der gelben Blüten gehen aus 2-4 miteinander verwachsenen Fruchtblättern hervor. Dabei einstehen zentral an den bis zur Mitte eingeschlagenen Fruchtblättern markreiche Placenten. Hieran sitzen zahlreiche Samen. Um die Samenschalen und die Placenta befindet sich eine saftigte Gallerte, die beim Schneiden oder Reinbeißen herausläuft. Das festere Perikarp verfärbt sich während der Reife von grün nach rot. Die Farbe entsteht durch Carotinoide, unter denen Lycopin (ca. 20 mg/kg) überwiegt.

Tomaten schützen vermutlich vor Krebs

Durch Züchtung versuchte man früher, den Vitamin-A-wirksamen Beta-Carotin- Gehalt auf Kosten des vitamin-unwirksamen Lycopins zu vergrößern. Heute interessiert man sich wieder mehr für Lycopin, sagt man doch dem sekundären Pflanzenstoff eine krebsschützende Wirkung nach. Lycopin ist mit Beta-Carotin verwandt, hat allerdings keine Vitamin-A-Wirkung. Dafür ist die Schutzwirkung gegen freie Radikale wesentlich ausgeprägter (etwa um das 10fache verglichen mit Beta-Carotin). Lycopin gehört zu den stärksten natürlichen Oxidationsschutzstoffen.

Amerikanische Wissenschaftler der Universität Ohio fanden kürzlich heraus, dass der gesundheitsfördernde Pflanzenstoff Lycopin nicht isoliert, sondern nur in Verbindung mit anderen Inhaltsstoffen aus der Tomate wirkt. Ratten, die im Tierversuch ganze Tomaten zu fressen bekamen, bildeten mehr Abwehrstoffe gegen Krebs als die Rattengruppe, die nur Lycopin als Nahrungsergänzungsmittel erhielt. So sind vermutlich weitere Inhaltsstoffe oder auch das Milieu der Tomate für die positive Wirkung verantwortlich.  Damit ist das Geheimnis um die gesundheitsfördernde Wirkung von Tomaten noch nicht ganz entschlüsselt. So ist und bleibt das beste Rezept, Obst  und Gemüse in natürlicher und wenig verarbeiteteter Form zu essen, wobei man auch noch industriell zugesetzte Stoffe vermeiden kann. Doch auch Tomaten sind nicht immer gesund - hier kommt es, wie so oft, auf die Details an: Im unreifen, grünen Zustand enthalten die Früchte das giftige Alkaloid Solanin. Während der Reifung wird die Substanz abgebaut. Damals galten die etwas bitter schmeckenden Früchte als giftig und wurden deshalb nur zur Zierde gehalten. Heute ist die Tomate eine Weltwirtschaftspflanze. Sie steht an erster Stelle des Gemüseanbaus.
 

Kalorien und Inhaltsstoffe der Tomate/100g

 Energiegehalt  19 kcal
 Wasser  94,2 g
 Eiweiß  1,0 g
 Fett  0,2 g
 Kohlenhydrate  3,0 g
 organische Säuren  0,5 g
 Ballaststoffe  1,8 g
 Mineralstoffe  0,6 g

Mineralstoffe

 Natrium  6 mg
 Kalium  295 mg
 Magnesium  20 mg
 Calcium  14 mg
 Mangan  140 µg
 Eisen  500 µg
 Kupfer  90 µg
 Zink  240 µg
 Phosphor  25 mg
 Chlorid  60 mg
 Fluorid  25 µg
 Jodid  2 µg
 Selen  1-10 µg

Vitamine 

 Carotin  820 µg
 Vitamin E  800 µg
 Vitamin K  8 µg
 Vitamin B1  55 µg
 Vitamin B2  35 µg
 Nicotinamid  530 µg
 Pantothensäure  310 µg
 Vitamin B6  100 µg
 Biotin  4 µg
 Folsäure  40 µg
 Vitamin C  25 µg


Quelle: Der kleine Souci-Fachmann-Kraut, Lebensmitteltabelle für die Praxis, Hrsg. Deutsche  Forschungsanstalt für Lebensmittelchemie, Wissenschaftliche Verlagsgesellschaft Stuttgart, 1991

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Kleines Plädoyer für eine Knolle

von Andrea Muno-Lindenau

Eine wertvolle Frucht ist in Vergessenheit geraten. War die Kartoffel noch vor einigen Jahren Hauptbestandteil unserer Ernährung, entspricht sie heute oft nicht mehr den Anforderungen unserer Verzehrsgewohnheiten. Wenn es schnell gehen soll, greifen wir zu Nudeln, Reis oder gar zu Fertigprodukten.

Schade, denn das ursprünglich aus Lateinamerika stammende Nachtschattengewächs versorgt uns vorbildlich mit Ballaststoffen, Vitaminen , Mineralien und hochwertigem Protein, enthält aber fast kein Fett. Mit diesem Profil könnte es auf den ersten Plätzen der gesunden, fettarmen und wohlschmeckenden Lebensmittel rangieren. Leider eilt der Knolle der Ruf voraus, beim Kochen viel Arbeit zu bereiten. Stimmt nicht! Mittlerweile sind die meisten Kartoffeln gewaschen im Handel, so dass sie problemlos mit Schale zubereitet werden können.

Kochen Sie Sonntag Abend einen großen Topf Pellkartoffeln. Ein Drittel verzehren Sie direkt mit Butter, am nächsten Tag geben Sie eine Portion in die Suppe, in den Eintopf oder in den Kartoffelsalat, der Rest wird am Dritten Tag zu Bratkartoffeln verarbeitet. Oder garen Sie die halbierten Früchte mit etwas Öl auf dem Blech oder bereiten Sie einen Kartoffelbrei oder oder oder. Wenn Sie doch Zeit haben, erinnern Sie sich an Kartoffelklöße oder Bechamelkartoffeln. Die ersten Frükartoffeln gibt es bereits im März von Übersee, im Mai aus dem europäischen Ausland und im Juni  aus einheimischen Gefilden – passend zur Spargelsaison, wer sollte da widerstehen?

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Johanniskraut spendet Licht
von Andrea Muno-Lindenau

Wer hat diese dunkle Jahreszeit nicht langsam satt? Macht uns der Lichtmangel zu schaffen, werden wir gar trübsinnig, empfehlen uns mittlerweile auch Ärzte Johanniskraut als bekanntes Antidepressiva einzunehmen. Schon seit Urzeiten werden dem Hypericum perforatum Heil- und Zauberkräfte zu geschrieben. Neben der stimmungsaufhellenden Kraft, wirkt es schmerzstillend, entzündungshemmend sowie allgemein stärkend und wird daher auch zur Rekonvaleszenz und Wundheilung empfohlen.

Schaut man sich diese anspruchslose aber wunderschön goldgelb blühende Pflanze näher an, entdeckt man ihr Geheimnis. Gegen das Licht gehalten, sehen die Blätter punktiert, wie mit Nadeln durchstochen, aus. Zerreibt man die Blüten zwischen den Fingern, tritt ein blutroter, angenehm riechender Saft aus. Blätter und Blüten enthalten Öldrüsen, in denen der Hauptwirkstoff des Johanniskraut, das Hypericin, gespeichert ist. Dieses rote Pigment mit photosensibilisierenden Eigenschaften erhöht die Lichtdurchlässigkeit der Haut. Die wenigen Sonnenstrahlen im Winter können so wesentlich effektiver von unserem Körper aufgenommen werden und den Lichtmangel sowie die damit verbundene Mattigkeit etwas ausgleichen.

Wird Johanniskraut therapeutisch eingesetzt, werden 1 bis 2 Tassen  starken Tees über 6 Wochen getrunken. Diese Kur empfiehlt sich nicht im Sommer, da bei starker Sonneneinstrahlung Hautreizungen entstehen können.

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"Den sticht der Hafer“
von Andrea Muno-Lindenau

Dieses Sprichwort findet seinen Ursprung in den psychotropen Wirkstoffen, die Hafer enthält. Psychotrope Substanzen wirken auf das zentrale Nervensystem. Hafer enthält den Weckaminen ähnliche Stoffe, die sich positiv auf die Stimmung und Aktivität auswirken und dazu beitragen können, die Wintermüdigkeit zu vertreiben. Auch die Darmtätigkeit wird durch den Genuss von Hafer angeregt und kann uns in Schwung bringen. Wie in allen Getreidesorten sind auch im Hafer viele Vitamine (vor allen Dingen des B-Komplexes), Mineralien, wertvolle Fette und Eiweiße (d.h. essentielle Fett- und Aminosäuren) sowie sekundäre Pflanzenstoffe enthalten.
Hafer kann roh genossen werden. Er muss und sollte vorher nicht in Wasser eingeweicht werden, da er sonst bitter wird. Zusammen mit etwas Obst und Sahne haben Sie eine kleine, schnell zubereitete Zwischenmahlzeit. Auch als gekochte Beilage eignet sich diese ernährungspysiologisch wertvolle Getreidesorte. Geschälter Reis schmeckt zusammen mit etwas Hafer herrlich nussig.
Falls Sie also zum Ende des Winters ein bisschen Energie brauchen, probieren Sie es mal? 

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Manche mögen´s fett!
von Cornelia Voß

Das „Deep-Fried Chocolate Sandwich“ ist der fetteste Nachtisch der Welt. Wie die britische Zeitung "The Times" am 23. März berichtete, gibt es das Dessert, das zunächst in einem Hotel in Edingburgh auf dem Speiseplan stand, nun im ganzen Land. Die Schotten lieben es besonders reichhaltig: Mit mehr als 1000 Kalorien ist es ein wirklich fettes Brot. Zwei Scheiben Weißbrot werden hierzu in Schokoladensoße eingeweicht, das Ganze in Butter getaucht, frittiert und nochmals mit Zucker und Schokoladensoße bedeckt. Damit noch nicht genug: Serviert wird die Kalorienbombe mit Vanille-Eis.

Ein Sandwich reicht für die „1000-Kalorien-Diät“ und zwei davon zur Deckung des täglichen Kalorienbedarfs - aber eben auch nicht zu mehr als das, denn Zucker und Fett sind die Hauptbestandteile des Schokoladensandwichs. Es enthält kaum weitere Nährstoffe und ist ein Paradebeispiel für ein Lebensmittel mit „leeren“ Kalorien. Auch wenn die Fettmenge erst einmal richtig satt und vielleicht sogar schlapp macht, der Zucker wird den Insulinspiegel in die Höhe schnellen lassen und dies ist der Wegbereiter für erneuten Appetit, falls einem inzwischen nicht übel geworden ist.

Übrigens: Eine Tafel Schokolade hat „nur“ halb so viele Kalorien, und auch die würden Ernährungswissenschaftler nicht als Nachtisch empfehlen.

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Ratgeber Mobilfunk
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