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Living Knowledge-Konferenz: Brücke schlagen zwischen Bürger und Wissenschaft




                  Save the date!


Living-Knowledge-Konferenz
10. - 12. Mai 2012 in Bonn


Wie kann man in Kommunen dafür sorgen, dass die Bewohner ihre Autos deutlich weniger benutzen? Das fragten sich dänische Studierende und erarbeiteten gemeinsam mit den Bewohnern aus 17 Gemeinden, wie man dies am besten und praxisnah umsetzen kann. Community based Research heißt dieser Ansatz, der Forscher, Studierende und Bürger bewusst zusammenführt, damit beide Seiten voneinander profitieren.

Ziele und Wege der Ausgestaltung gleichberechtigter Partnerschaften zwischen Zivilgesellschaft und Wissenschaft – das ist das Thema der fünften Living Knowledge Konferenz, die vom 10. bis 12. Mai 2012 in Bonn stattfindet. Welche Beispiele gibt es für die gelungene Zusammenarbeit von Bürgern und Wissenschaft. Welche Methoden kann man einsetzen, wenn Bürger und Wissenschaft gemeinsam an Themen arbeiten? Wie und mit wem vernetzt man sich am besten, um Synergien zu erzielen? Das Beispiel aus Dänemark ist nur eines von vielen Projekten, das bei der Living-Knowledge-Konferenz vorgestellt wird.  

Öffnen für gesellschaftliche Anliegen

Die Konferenz in Bonn, die vom Wissenschaftsladen Bonn im Rahmen des EU-Projekts PERARES konzipiert und organisiert wird, bietet den aus nationalen und internationalen Einrichtungen, Hochschulen, Projekten und Netzwerken kommenden Akteuren eine Plattform, um ihre unterschiedlichen Ansätze, Herangehensweisen und Erfahrungen zusammenzutragen, auszutauschen und Strategien für die Weiterentwicklung zu erarbeiten. Gerechnet wird mit rund 300 Teilnehmerinnen und Teilnehmern, die aus Deutschland, Europa und den USA kommen. Darunter sind renommierte Forscher ebenso wie Studierende, bürgerschaftliche Gruppen oder auch einfach interessierte Bürger.  

Deutlich wird auf der Konferenz auch der Trend werden, dass sich mehr und mehr deutsche Hochschulen öffnen, um mit Bürgern gemeinsam an Themenstellungen zu arbeiten. Dazu gehört z.B., dass Forscher es zunehmend als ihre Aufgabe sehen, neue Erkenntnisse so zu vermitteln, dass auch Laien sie verstehen könnten. Und darüber hinaus bereit sind, Sorgen, Befürchtungen oder Forderungen von Bürgern so ernst zu nehmen, dass man sie zum Gegenstand der eigenen Forschung macht.  

Living Knowledge-Konferenz erstmals in Deutschland  

Alle zwei Jahre findet in Europa eine Living Knowledge Konferenz im jährlichen Wechsel mit den Nordamerikanischen Community-University Partnerships (CU Expo) Konferenzen statt. Die Living Knowledge Konferenzen fördern in Europa den Austausch zwischen den Aktiven aus allen Bereichen des Hochschul-Gesellschaftlichen Engagements - von Service Learning bis Community Based Research - und unterstützen die Weiterentwicklung der internationalen Netzwerke aus Wissenschaft und Gesellschaft. Sie bieten zudem dem Living Knowledge Netzwerk und GACER, zu deren Mitwirkenden beispielsweise das Talloires Netzwerk, GUNI (Global University Network of Innovation), PRIA (Participatory Research in India) oder das PASCAL International Observatory gehören, eine aktuelle Plattform für den globalen Dialog. Die vorangegangenen Living Knowledge Konferenzen wurden in Leuven, Sevilla, Paris und Belfast durchgeführt. Die 5. Internationale Konferenz dieser Reihe wird 2012 kofinanziert über das PERARES-Projekt (Public Engagement with Research and Research Engagement with Society), einem über vier Jahre mit Mitteln der EU im Rahmen des 7. Forschungsrahmenprogramms geförderten Projekts.  


Ansprechpartner:
Norbert Steinhaus
Tel. (02 28) 201 61-22
norbert.steinhaus@wilabonn.de
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