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"Den sticht der Hafer“

Dieses Sprichwort findet seinen Ursprung in den psychotropen Wirkstoffen, die Hafer enthält. Psychotrope Substanzen wirken auf das zentrale Nervensystem. Hafer enthält den Weckaminen ähnliche Stoffe, die sich positiv auf die Stimmung und Aktivität auswirken und dazu beitragen können, die Wintermüdigkeit zu vertreiben. Auch die Darmtätigkeit wird durch den Genuss von Hafer angeregt und kann uns in Schwung bringen. Wie in allen Getreidesorten sind auch im Hafer viele Vitamine (vor allen Dingen des B-Komplexes), Mineralien, wertvolle Fette und Eiweiße (d.h. essentielle Fett- und Aminosäuren) sowie sekundäre Pflanzenstoffe enthalten.

Hafer kann roh genossen werden. Er muss und sollte vorher nicht in Wasser eingeweicht werden, da er sonst bitter wird. Zusammen mit etwas Obst und Sahne haben Sie eine kleine, schnell zubereitete Zwischenmahlzeit. Auch als gekochte Beilage eignet sich diese ernährungspysiologisch wertvolle Getreidesorte. Geschälter Reis schmeckt zusammen mit etwas Hafer herrlich nussig.
Falls Sie also zum Ende des Winters ein bisschen Energie brauchen, probieren Sie es mal?

Von Andrea Muno-Lindenau