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Wer im Umwelt- oder Naturschutz arbeitet und seine Bildungsarbeit am Konzept der Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) ausrichten möchte, findet dafür zahlreiche Anregungen in den zwölf Kursmodulen dieser Online-Weiterbildung. Im Kurs „Die Kraft von Narrativen und Utopien“ wirfst du Katastrophenszenarios über Bord und lernst positive Geschichten zu erzählen. Der Kurs „BNE und Demokratiebefähigung“ klärt über Strategien Rechtsextremer auf, Umweltschutzbewegungen zu vereinnahmen. Auf digitale Spiele im Naturschutz stößt du im Kurs „Digitalisierung und BNE“. Hier ein kleiner Ritt durch die Online-Weiterbildung.
» Transformation heißt (…) dass wir das, was wir heute machen, was für uns normal geworden ist, grundlegend anders machen müssen oder wollen « - Prof. Dr. Maja Göpel
Foto: © Dan Zoubek | Netzwerk Grüne Arbeitswelt
Rechtsextremismus und Ökologie
Von Rechtsextremen werden Ökologie- und Umweltthemen dazu genutzt, völkisches Gedankengut zu verbreiten. So engagieren sich rechtsextreme Gruppen gegen das Artensterben und für Tierschutz sowie für Landschaftsschutz, auch gegen Gentechnik und Atomenergie, sie betreiben ökologische Landwirtschaft, beschäftigen sich mit Energiekonzepten und Mobilitätserfordernissen, sie plädieren für vegane Ernährung und treten für regionale Wirtschaftskreisläufe ein. Die menschenverachtenden Positionen, die über diese Themen transportiert werden, sind nicht sofort erkennbar. Deswegen ist es auch in diesem Themenfeld notwendig, die „Lösungsvorschläge“ von Rechtsextremen genau zu analysieren und Gegenstrategien und wirksame Argumentationen zu entwickeln.
Digitalgestütztes Escape Game im Botanischen Garten Mainz
„Rätseln für den Artenschutz“ ist ein dreistündiges Bildungsprogramm für Schüler*innen. Sie tauchen in eine Geschichte ein, in der sie Rätsel lösen und Codes knacken, um von einer Aufgabe zur nächsten zu gelangen.
» Man muss nicht überall Klimakatastrophe draufschreiben, man muss auch nicht überall draufschreiben „Achtung Vorsicht!“, jetzt kommt hier wieder das Thema, auf das ihr alle keinen Bock mehr habt. Aber man kann versuchen, (…) diese Realität (…) vorsichtig, freundlich und sympathisch mitzuerzählen. «
-Laura Lo Zito, Regisseurin