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Unsere Themen Gesundheitliche Risiken durch Mobilfunk ?

Die gesundheitlichen und biologischen Wirkungen der Mikrowellen und Hochfrequenzstrahlung können in zwei Gruppen eingeteilt werden: die thermischen und die athermischen (nichtthermischen) Effekte.

Unter thermischen Effekten von Hochfrequenz-(HF)-Strahlung versteht man die Erwärmung des Körpers durch Absorption der elektromagnetischen Wellen. Bei sehr hohen Frequenzen (Mikrowellen, etwa ab 500 MHz) spielt noch eine Rolle, dass die Strahlung je nach stofflicher Zusammensetzung des Organs und nach Höhe der Frequenz mehr oder weniger tief in den Körper eindringt. Die deutschen gesetzlichen Grenzwerte sind meist ein ausreichender Schutz gegen übermäßige Erwärmung durch HF-Strahlung.

Unter nichtthermischen Effekten versteht man biologische Auswirkungen von Hochfrequenzstrahlung, die nicht auf der thermischen Wirkung beruhen. Folgende nichtthermische Effekte und gesundheitlich relevante Wirkungen wurden bisher unterhalb der gesetzlichen Grenzwerte beobachtet:

  • Veränderung der Gehirnstromaktivität
  • Veränderung des Ionentransports durch Zellmembranen
  • Beeinflussung des Schlafes
  • Beeinträchtigung der Blut/Hirn-Schranke 
  • Förderung des Krebswachstums (im Tierversuch)
  • Einzel- und Doppelstrang-DNS-Brüche in Zellen
  • Kurzfristige Wirkungen auf Gedächtnis, Konzentration und Reaktionsvermögen
  • Erhöhung der Blutdruckes und Verminderung der Kapillardurchblutung bei Bestrahlung mit einem GSM-Handy.

Bei den Effekten sind die gesundheitliche Relevanz und die Übertragbarkeit der Ergebnisse aus Tierversuchen bislang unklar. Die Hinweise auf den ungünstige Einfluß elektromagnetischer Dauerbestrahlung auf die Schlafqualität sind so zahlreich, dass diese Wirkung zumindest bei entsprechend empfindlichen Personen auch unterhalb der gesetzlichen Grenzwerte als gesichert angesehen werden kann.