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Unsere Themen Wie gefährlich sind Trafostationen?

Trafostationen (Mittelspannungsstationen) erzeugen in ihrer Umgebung nur Magnetfelder. Die Felder nehmen mit zunehmender Entfernung erheblich schneller ab als die Felder von Hochspannungsleitungen. Je nach Leistung (Größe) des Trafos genügen als Sicherheitsabstand weniger als 5 bis höchstens 10 Meter.

Die hauptsächlichen Feldemissionen gehen nicht vom Trafo selbst aus, sondern von den Stromschienen der Niederspannungsverteilung. Daher hängt die Feldbelastung in der Umgebung eines Trafohäuschens in erster Linie vom Abstand zur Niederspannungsverteilung ab, die meist auf einer der Außenwände montiert ist. Wird ein Trafo neben einem Wohnhaus errichtet, sollte die Niederspannungsverteilung daher auf der dem Wohnhaus abgewandten Seite des Trafogebäudes installiert sein. Bedenklich sind Mittelspannungstrafos in der Regel dann, wenn sie Wand an Wand mit einem Wohnhaus errichtet wurden oder gar in ein Wohnhaus eingebaut sind.

Von Bedeutung für die Feldemissionen können die Zuleitungen zum Trafo sein, wenn es sich dabei um Freileitungen handelt. In Souterrainwohnungen und Kellerräumen machen sich auch die Felder von Erdkabeln bemerkbar, die im Abstand von wenigen Metern neben dem Gebäude verlegt sind.

Empfohlene Sicherheitsabstände zu Trafostationen je nach Leistung (kVA):

250 kVA                     3 m
400 kVA                     3 – 5 m
630 kVA                     5 – 10 m

Bei Garagenstationen oder Kompaktstationen können die Abstände kleiner sein.