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Rawpixel.com / stock.adobe.com

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Aktuelle Projekte KlimaWandel – Learning for Future

Themenfelder:

Was sollten Studierende in ihren verschiedenen Fachrichtungen − ganz im Sinne der Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) − lernen, um zur Bewältigung der Klimawandels beitragen zu können?

Beim Thema Klimawandel scheiden sich die Geister: Da gibt es die, die optimistisch auf neue Technologien setzen, andere, die vehement Verzicht in vielen Bereichen fordern. Es wird moralisch beurteilt, mit Zahlen hantiert, Äpfel mit Birnen verglichen und häufig − gewollt oder ungewollt − aneinander vorbeigeredet. Gleichzeitig besteht angesichts der existenziellen, weltweiten Bedrohung, die der Klimawandel bedeutet, die Notwendigkeit, dass nicht sinnlos gestritten, sondern die Kräfte in Form von Wissen und Kompetenzen konstruktiv gebündelt werden. Dafür braucht es ganzheitliche Lösungen, die weit über technologische Erfindungen hinausgehen, über Ländergrenzen, die individuelle Denkmuster genauso hinterfragen wie gesellschaftliche Denk- oder auch Wirtschaftsstrukturen. 

Wie kann Hochschulbildung aussehen, die Studierende der verschiedenen Fachrichtungen in die Lage versetzt, eine komplexe gesellschaftliche und ökologische Herausforderung wie den Klimawandel anzugehen? Das 13-monatige Vorhaben "KlimaWandel - Learning for Future" mit seiner Seminar- und Podien-Reihe, das von der Stiftung Umwelt und Entwicklung NRW gefördert wird, möchte die Diskussion zum notwendigen neuen Lernen und Lehren vor Ort greifbar umsetzen, im Diskurs zwischen Studierenden und Lehrenden weiterentwickeln und letztendlich von Studierenden entwickelte Empfehlungen in die NRW-weite Hochschulbildung einspeisen. Dabei sollen Wissenschaftler*innen, Studierende und interessierte Öffentlichkeit anhand aktueller Fragestellungen zum Thema Klimawandel erarbeiten und erleben, welche Kompetenzen für das Gelingen eines Klimadiskurses über das eigentliche Fachwissen hinaus erforderlich sind.  

Interaktive Podien und Podcasts bilden die Basis dafür, dass Studierende in anschließenden Workshops ihre eigene Kompetenzlandkarte (inkl. Selbst- und Sozialkompetenzen) erarbeiten. Modellhafte Trainingsmodule für Studierende und deren Evaluation sollen zu konkreten Forderungen der Studierenden führen, was sie lernen wollen bzw. sollten, um die Klima"debatte" kompetent führen und damit voranbringen zu können. Damit will das Vorhaben – orientiert an Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) – einen praxisnahen, von den  Studierenden ausgehenden Impuls für neues Lernen und Lehren im Bereich Klimawandel geben. Dieser soll auch die Übertragung auf Hochschulbildung in anderen komplexen Fragestellungen in Bezug auf die Erreichung der SDGs (z. B. 4, 7, 12, 13, 15) ermöglichen und somit den Lehr-Lernprozess um eine transdisziplinäre Komponente erweitern, der zu dessen Nachhaltigkeit beiträgt.

 

in Kooperation mit der Universität Bonn:

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gefördert von der Stiftung Umwelt und Entwicklung NRW:

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